Sun, 23.03.2008
Doors Open: 21:00
Pete Blume (D) + Leo Can Dive (D)
Price: AK 11€ VVk 9€
DJ Smartin

Raus, raus, raus, da drau?en ist ?ne Welt!

PETEBLUME sind zu f?nft und keiner hei?t Peter. PETEBLUME sind keine G?rtner und sie wurden auch nicht im Gew?chshaus gezeugt. PETEBLUME sind eine in Hamburg lebende, atmende und arbeitende Band aus f?nf Provinzfl?chtlingen, die an nichts anderes glaubt als an sich selbst.

in gef?hltes halbes Leben verbrachten PETEBLUME da, wo Bandsein noch wehtut: In schlecht bel?fteten Clubs, in Jugendzentren, Dorfscheunen oder Nachwuchswettbewerben. Sie lie?en Jobs und Freundinnen links liegen, verbarrikadierten sich endlose Wochen in (oder vielleicht auch auf) Sylter Songwritingschulen, in Studios, in ihrem Proberaum. Eine Band, so wissen auch PETEBLUME, das ist man nicht, das kann man nur werden: Eine Band, das ist dieses tourende Konstrukt aus unz?hligen, gemeinsam verbrachten Stunden, aus hunderten Konzerten und dutzenden Songs; eine Band, das sind all diese Befindlichkeiten, diese Diskussionen, all die R?ckschl?ge und immer wieder diese Hoffnung, es wird doch noch klappen, irgendwie. Fragt ihr PETEBLUME nach der korrekten ?bersetzung von Bandsein, dann sagen sie: ?Wir kennen nichts anderes.?

Nun haben es auch PETEBLUME geschafft, irgendwie. Ihr Deb?talbum ?Demonstrieren: Sonntags!? liegt vor und es ist die Essenz aus ihrer ganz pers?nlichen Bandgeschichte, aus Erfolgen, Niederlagen und heiseren, auf unz?hligen Protestm?rschen ge?lten Stimmb?ndern. ?Demonstrieren: Sonntags!? klingt so, wie nur ein Album klingen kann, das von einer BAND geschrieben und aufgenommen wurde: aus dem Bauch und trotzdem durchdacht, abgrundtief ehrlich und dennoch plakativ. Doch am wichtigsten ist: ?Demonstrieren: Sonntags!? klingt nach nichts anderem als nach PETEBLUME. Deutsch getexteter Indie-Rock, mal laut, selten leise und genauso nah am Pathos von Tomte wie an der Bordsteinkantenpoesie von Muff Potter. PETEBLUME ist Seele auf links und Gitarren auf Acht (im Schnitt), das Destillat aus den Koordinaten Pop, Punk und Rock und einer sp?rbaren Dosis Tolstoi, Frevert und Elliott Smith. S?nger Matte hat f?r so viel Input eine sch?n schlichte aber durchaus treffende Umschreibung parat: F?r ihn ist das Album nichts Weiteres als eine Portion ?Erlebtes?. Eben so etwas wie ?die Suche nach Orientierung, Gewissheit und dem eigenen Standpunkt ? eine Ode an Trennung, an Selbstbehauptung, an die Liebe?. Und au?erdem hat f?r PETEBLUME ?jede zwischenmenschliche Beziehung in gewisser Hinsicht eine politische Ebene?. Entsprechend w?hlte die Band einen bewusst plakativen Titel, um ?die vermeintlichen Gegens?tze Politik und Beziehung miteinander zu verbinden.? Da hat sich jemand Gedanken gemacht.

Produziert wurde ?Demonstrieren: Sonntags!? vom Kollegen Swen Meyer, der bereits Tomte und Kettcar auf Hymne pegelte und der die PETEBLUME-Songs auf Dissonanz und Live-Sound trimmte und das Album damit hautnah an den Trademarks des Hamburger F?nfers parkte. Der Mann hat verstanden, was Bandsein im Fall von PETEBLUME bedeutet...

Link: http://www.myspace.com/peteblume
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