Mon, 17.03.2008
Doors Open: 21:00
Lehnen - Album Release Party
Price: Eintritt frei!
DJ The Fress

All we are is electric feelings

Wenn sich zwei US-Amerikaner in einer ?sterreichischen Volksschule kennen lernen, ist das vielleicht nichts Allt?gliches, aber so besonders nun auch wieder nicht. Wenn aus dieser Bekanntschaft eine enge Freundschaft entsteht, und vor allem wenn man Jahre sp?ter nach einem kurzen Aufenthalt in den USA wieder in ?sterreich landet, um eine Band zu gr?nden, dann kann man je nach Geschmack Schicksal oder Zufall danken, dass man damals zueinander gefunden hat. Und das ist dann eben doch etwas Besonderes, so wie auch Lehnen, die Band Lehnen, etwas Besonderes ist.

Die beiden jungen M?nner, die einander schon von Kindesbeinen an verbunden sind, hei?en Joel Boyd (Gesang, Gitarre, Orgel) und Matthew Prokop (Schlagzeug, Keyboard). Im Sommer 2005 heben sie Lehnen aus der Taufe, ein zun?chst etwas schwieriges Unterfangen. Zusammen ist man weniger allein, hei?t es zwar, wenn aus zwei allerdings vier Menschen werden, erscheinen die verfolgten Ziele aber doch um einiges n?her. Mit Stefan Sieder (Bass, Akkordeon, Gesang) und Martin Konvicka (Gitarre, Keyboard, Synthesizer, Gesang) ist man komplett, verpasst den Lied-Skeletten mehr und mehr Gewebe und l?sst die fertigen Songs strahlen und scheinen.

Das Laute neben dem Leisen, das Elegische neben dem Fordernden: Vermeintliche Gegens?tze finden hier zusammen, werden durch die Vielzahl an die klassische Rock-Besetzung erweiternden Elemente zu einem gro?en Ganzen ? behutsame Electronics und Synthies spielen hier ebenso eine Rolle wie Akkordeon oder Glockenspiel, nicht zu vergessen der oft vielstimmige Gesang. Das kann G?nseh?ute verschaffen, wenn etwa in einer Mischung aus Euphorie und Verzweiflung Zeilen wie "I'm alright" oder "Get back where you started from" in die Welt geschickt werden.

"This Could Be Our Dream Home" ? mit dem Titel ihres ersten Albums deuten Lehnen an, wozu ihre Musik im Stande ist: N?mlich den H?rer die Grenzen zwischen Traum und Realit?t, zwischen Rausch und N?chternheit vergessen zu lassen. "Vielschichtig" ist das Wort, dass einem bei Lehnen immer wieder in den Sinn kommt; etwas, das wohl auch mit den unterschiedlichen H?rgewohnheiten der vier zusammenh?ngt: von Post-Rock und Post-Hardcore (Joel), ?ber diverse Spielarten elektronsicher Musik (Matthew), bis hin zu klassischem Indie-Rock (Stefan) und Folk (Martin) beeinflusst, ergibt das letztlich mehr als die Summe der einzelnen Teile.

"There must be so much more" hei?t es im Song "Ashes and the Stones". In der Musik von Lehnen k?nnte man genau das finden.

Christian Kisler | TBA, 2007



Link: www.myspace.com/lehnen
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