Tue, 20.02.2007
Doors Open: 21:00
RICH HOPKINS AND THE LUMINARIOS
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support: MIKE & ...A MASSIVE ILLUSION

RICH HOPKINS & LUMINARIOS
Die neue Rich Hopkins ist mal wieder ein rundum höchst erfreuliches Ereignis. Genau drei Jahre ist es her seit dem letzten Studiowerk Ka-Ju-Tah der Luminarios, und in dieser Zeit hat der Desert Rock-Meister aus Tucson, Arizona zwar nicht den Rock'n Roll, aber immerhin sich selbst und seinen einzigartigen, oft kopierten, letztlich unerreichten Sound neu erfunden...

Absolut revitalisiert, voller Frische und Tatendrang präsentiert Hopkins 10 Wüstenkracher, die klare Konturen wie schon lange nicht mehr aufweisen und ganz im Stil des Cover/Booklet-Artworks - in Anlehnung an die frühen Siebziger - mehr als einen Hauch Psychedelia versprühen!
Neben all den hinreichend bekannten und stets ausführlich beschriebenen Aktivitäten als entscheidender Mainman bei den Sidewinders, Sand Rubies und Underbelly muss das Gütezeichen Luminarios als zentrales Thema des einflussreichen Gitarristen/Sängers betrachtet werden, der darin selber freilich als einzig feste Größe vorkommt. Seit 1992 gibt es die Luminarios entweder als Trio, Quartett, Quintett oder einfach als lose Zusammenrottung befreundeter Musiker für ein neues Projekt von Rich Hopkins. Auf den klassischen frühen Alben Dirt Town, El Paso und The Glorious Sounds Of' Mitte der 90er wandelte er noch gefährlich auf den hochelektrischen, mit Feedback und kompromisslosen Gitarrenbreitseiten getränkten Spuren eines Neil Young. Später brachte er mehr den erwachsen gewordenen Songschreiber aus sich heraus, veröffentlichte mit Devolver (99) und My Lucky Stars (01) wahre Konzeptwerke, um aber immer wieder auch zu den brachialeren Klängen zurückzufinden, z.B. auf Tinitus in 2002. Ka-Ju-Tah präsentierte dann ein Jahr später eine bei diversen Gelegenheiten entstande Titelsammlung mit recht unterschiedlichen Stimmungen und Stilen.
2006 ist Jubiläumsjahr: Bereits seit einer Dekade gehört Rich Hopkins zur stetig wachsenden Blue Rose-Familie und erweist sich mit seinen regelmäßigen Produktionen neben Steve Wynn als fleißigster Act auf dem Label. The Horse I Rode In On ist sein 13. Album unter eigenem Namen bzw. mit den Luminarios und da sind Sampler, DVDs und all die Reunionprojekte der Sand Rubies zwischendurch natürlich gar nicht mitgezählt! Bei öfter wechselnden Besetzungen haben wir es auf der Mehrzahl des Materials mit dem Quartett (oder wenigstens Fragmenten davon) der 2004er Europa-Tournee zu tun (vgl. DVD This Love's For You - Live In Germany 2004): Gitarrist Adrian Esparza, Bassistin/Sängerin Anna Rosales und Drummer Jim Howell bzw. ihre Alternativen (Rebecca Bleich oder Greg Goode am Bass sowie Ernie Mendoza oder George Duron am Schlagzeug) bilden das mittlerweile bestens eingespielte Rückgrat für den typischen Groove der Luminarios - ein nicht enden wollender Fluss von semiakustisch/elektrischen Balladen, schnelleren Rockern, staubtrockenen Country Rock-Nummern, verklärtem Psychedelic Folk und knackharten Garagenstompern mit 60s Flair. Auch Hopkins' alter Weggefährte seit den Anfangstagen, Stefan George, ist mit seiner Lap Steel als Gast vertreten.
Obwohl die 10 Tracks zu verschiedenen Gelegenheiten in unterschiedlichen Studios in Tucson und Austin eingespielt wurden, bietet The Horse I Rode In On dank konsequenter 2 Inch-Analog Tape-Technik ein einheitliches Klangbild: roh, ungebügelt, ohne Filter, authentisch! Das gilt auch für den Audio-Bonustitel - Neil Youngs Rockklassiker ?Mr.Soul? (vom aktuellen Buffalo Springfield-Tribute Five Way Street) passt mit seiner direkten "in your face"-Ansprache perfekt ans Ende einer durchweg starken Luminarios-CD. Ein Video-Bonus zum Schlüsselsong ?Linea #27? bildet das I-Tüpfelchen eines weiteren großartigen Hopkins-Albums.

New Album: The Horse I Rode In On
Cat.-No.: BLU CD0400
Label: Blue Rose Records


MIKE & ... A MASSIVE ILLUSION
sind vermutlich Österreich?s einzige Psychedelic ? Countryrockband im beginnenden 21. JH. Hierzulande (bisher) nur Insidern bekannt, wurde im letzten Jahr sogar Neil Young auf die Band aufmerksam und schaltete einen Link auf seiner Homepage zu
den Steyrern um Mastermind Mike Glück. Doch nicht nur Altmeister Young ? auch diverse US Labels zeigten bereits Interesse an der demnächst erscheinenden ersten CD des Quintetts.
Mike's Songwriting wurzelt tief in den Sixties, orientiert sich an Größen des Genres wie Neil Young, Leonard Cohen, Nick Drake, Johnny Cash oder auch John Fogerty - mit Band kriegen diese Stücke allerdings dann einen kräftigen Vitaminschub und so
mäandern die Sounds von einfachem, catchy Countryrock bis hin zu Psychedelic- Epen von Pink Floydschen Ausmassen. Die aktuelle Retrowelle spielt keine Rolle für Mike & ... a massive Illusion - worum es hier geht, ist pure Leidenschaft.

mike glück - voc, guit, rhodes
michael dobernig - pedal steel, mandoline
harry uhlir - bass
raimund matzke - guit
robert fraisl - drums

<a href="http://www.mikeandmore.com" class="link4" target="_blank">www.mikeandmore.com</a>
<a href="http://www.myspace.com/mikeandmore" class="link4" target="_blank">myspace</a>

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