Thu, 22.03.2007
Doors Open: 21:00
ELKE
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EL*KE:
Was ist Rock?
Erinnert man sich heute durch Bücher wie ?Let The Good Times Roll? von Star-Club-Gründer Horst Fascher an seine Pionierzeit, ist man fasziniert von der Wildheit dieser Tage. Sinnlichkeit, Hysterie, Exzess, Männerprügeleien, Frauengeschichten, Leidenschaft. Der Schriftsteller Matthias Politycki forderte Ende der 90er sogar die Literatur auf, endlich mehr wie der Rock?n?Roll zu sein. ?Guter Rock?, schreibt er, ?ist eine Sache der Kraft, des Kraft-Überschusses, Kraft-Verschwendens an andere und nicht etwa ein solipsistisch in Szene gesetzter Kraftmangel.?

Die deutsche Band, die den ?ehrlich und authentisch?-Stempel glitzernd auf der Stirn trägt, ist El*ke. Drei junge Männer, die in ihrer Berliner WG Europas einziges Ramones-Museum beheimaten, seit dem Debüt 2004 erst mal 200 Konzerte spielten und direkt ein Live-Album veröffentlichten. Dabei haben sie sich den Stempel nicht selbst auf die Stirn geklebt. ?Was heißt schon authentisch??, sagt Sänger Peter, ?wir machen auch nur einen Job, aber dafür einen großartigen.? Die neue Platte nahmen sie teilweise wieder in der Scheune im Emsland auf, in der für die Provinzflüchtlinge alles begann. Als Produzent half ihnen mit Peter Schmidt ein Mann, der bislang fast ausschließlich als Mischer arbeite, u.a. für Selig und die Beatsteaks. Das Schlagzeug wurde doppelt abgenommen und durch eine im Studio aufgebaute Live-P.A. gejagt. ?Statt sechs Gitarren hört man oft nur noch eine, die aber richtig, inklusive des Quietschens der Saiten beim Umgreifen?, wie Peter berichtet. Diese altmodische Direktheit folgt keinem Plan, keinem ?Ismus, sondern lediglich dem Wesen der drei Männer. Auf die Frage, was für ein Film El*ke wäre, antworten sie wie aus der Pistole geschossen: ?Bang Boom Bang?. Dann folgen im Fahrwasser des Ruhrpott-Dramas Western, James Bond-Film und Porno. ?Hubi würde sich wie Batman ins Geschehen stürzen, während Mücke in Ruhe alles beobachtet und Peter verzweifelt um die Frau kämpft.?

?Nach einem Konzert in der Schweiz sprach uns eine Blinde an", erinnert sich Peter. ?Sie sagte: ?Ich kann euch zwar nicht sehen, aber ihr klingt für mich wie visuelle Junkies.?? Will sagen: Besessen von der Musik, manisch in ihrer Ausführung, rastlos in der Energie, die sich überschlägt und erst an der Schwelle zur Hysterie Halt macht. Das neue Album ?Wir müssen hier raus? reizt diesen Drang konzentrierter als zuvor aus und bietet: ROCK. Stoner-, Punk-, und Road-Movie-Rock, mit Ausflügen in NDW-Naivität (?Traumfrau?) und sogar Songwriter-hafter Nachdenklichkeit (?5 Minuten?). Es spuckt einem in jeder Minute genau den Kraft-Überschuss entgegen, der dem Rock verlorengegangen ist. Hier bekommt man ihn wieder.

?Wir sind nicht Alternative?, sagt Peter wie selbstverständlich.
Genau das ist das Erfrischende daran.

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K-PUNKT
automatik.wiesel ? das 2. Studioalbum der Wiener Punkrocker kpunkt automatik.wiesel ist deutschsprachiger Indie-Punkrock. Die Musik: roh und schmutzig. Die Texte: sozialkritisch und frech.
War das vorhergehende erste kpunkt-Album noch stark pop-lastig, gibt es nunmehr mit dem zweiten Album keine Kompromisse mehr. Die Band hat endlich einen gemeinsamen Punkt gefunden, von dem aus gestartet werden soll ? und dieser ?kpunkt? steht weniger für den (aus der Skispringersprache) bekannten kritischen Punkt, sondern vielmehr für einen krachenden Punkt. Denn krachen lassen wird es die Band definitiv, das zeigt schon unmissverständlich das aktuelle Album, das auf geradlinigen Punkrock europäischer Tradition, mit unverkennbarer Orientierung an aktuellen Schwedischen Bands à la Hives und Mando Diao, setzt und damit in Österreich gänzlich neues Terrain beschreitet.
Lange waren sie dann auch im Studio, die Jungs von kpunkt, um für automatik.wiesel den ihnen
vorschwebenden idealen Sound zu finden. So genaue Vorstellungen die vier kpunkte allerdings von diesem speziellen Sound hatten, so schwierig war es dann doch, diesen zu erlangen. Also wurde über mehrere Monate hin tage- und nächtelang getüftelt, Tracks aufgenommen, wieder verworfen, neu gemischt, wieder neu gemischt, der ursprünglich geplante Releasetermin verschoben - bis endlich allen alles passte.
Das Ergebnis: ein unverwechselbarer roher Sound mit schnörkellosem Punkrock, der stark von der raffinierten Gitarre des musikalischen Masterminds Jan geprägt wird, getrieben von Julys
energiegeladenem Drum-Style und Daniels Basslines.
Mindestens ebenso viel Herzblut wie in Musik und Sound freilich steckt in den Texten von Sänger James, die sicherlich so manchem Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen aus der Seele sprechen und einen Spiegel vor Augen halten ? Gesellschaftskritik wie etwa in der ersten Singleauskoppelung Nichts passiert oder Marktlückenrevolution trifft auf Alltagsbeobachtungen (Prost) ebenso wie auf die allbekannten Konflikte mit dem anderen Geschlecht (I Love You Darling, Gender?), all das kurz und treffend auf den Punkt gebracht, frei von Pathos dafür aber immer wieder mit einem Augenzwinkern. kpunkt live muss man natürlich auch gesehen haben.
Seit der Bandgründung im Jahr 2002 in der Wiener Liveszene und mittlerweile auch in den übrigen Bundesländern umtriebig, spielen sie ihre Bühnenerfahrung aus ohne jemals allzu routiniert zu wirken.
Der charismatische Sänger James fegt wie ein Wirbelwind über die Bühne und hat die Menge
während seiner schweisstreibenden Show voll im Griff, während die Band sich die Seele aus dem Leib spielt, dass es eine Freude ist.
Dementsprechend verdient war dann auch 2005 der 3. Platz im Protestsongcontest-Finale, der
begeisterte Jurymitglieder wie Andrea Maria Dusl, Martin Blumenau oder Hansi Lang, der am liebsten gleich ein Label für die vier gegründet hätte, zurück ließ.


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