Mon, 21.05.2007
Doors Open: 21:00
ÜBERLEBENSKÜNSTLER 1
Price:
Dr. Helmut Zilk im Gespräch mit Adolf Hitler!
mit PETER PAUL SKREPEK, HUBSI KRAMAR + OBER JOHANN (A)



DJ PFLUK

Eine Veranstaltung im Rahmen der Josefstädter Bezirksfestwochen, finanziert aus den Mitteln des Josefstädter Kulturbudgets.

ÜBERLEBENSKÜNSTLER

Dr. Helmut Zilk im Gespräch mit Adolf Hitler
von & mit Thomas Gratzer/Hubsi Kramar/Peter Paul Skrepek

Musik und Texte:
Dagmar Koller, Richard Wagner, Richard Österreicher, Franz Lehár,
Peter Paul Skrepek, Keith Richards, Mick Jagger und Helmut Zilk

Dr. Helmut Zilk... Peter Paul Skrepek
Adolf Hitler... Hubsi Kramar
Herr Johann, ein Ober... Thomas Gratzer (Regie)

PRAeAMBEL fuer andere EU-Laender

Helmut Zilk, Ex-Politiker, österreichische Fernsehlegende,
Opfer eines Bombenanschlags (er verlor durch eine Briefbombe
im Dezember 1993 einige Finger seiner linken Hand),
spätestens seither ein Volkstribun und Held, muß man einfach
erlebt haben. In der Satire "Überlebenskünstler" ­ Zilks TV-Sendung
"Lebenskünstler" nachempfunden ­ verschwimmen die Grenzen
zwischen Kabarett und Realität, wenn es überhaupt je welche gab.
Tiefschwarzer Humor in einer absurden Fernsehsendung ganz ohne Fernsehen.

+++ TEXT +++

Adolf Hitler, der bekannteste Ex-Politiker des 20. Jahrhunderts,
zu Gast bei Wiens Ex-Bürgermeister und Alt-Landeshauptstadt,
Dr. Helmut Zilk, einem Mann, der es wie kein Zweiter schafft,
seinen Gesprächspartner genau so oft zu Wort kommen zu lassen,
wie es ihm, dem wohl eloquentesten Landesvater seit Dr. Karl Lueger, richtig
erscheint.

Im Verlauf einer "TV-Talk-Show" aus dem Luftschutzbunker des Wiener
Ringturms wirft Zilk ein solch helles Licht auf die Person, das Mysterium
und die Legende des Führers, daß alle bisherigen Versuche, der Wahrheit
näher zu kommen, zwangsläufig verblassen müssen. Dr. Helmut Zilk ­
"ich habe immer gesagt, was ich mir denke, auch wenn es nichts gewesen ist"
­ stellt alles in den Schatten. Siebzig Minuten lang erträgt Hitler das
Unerträgliche, aber selbst die größte Langmut hat ihre Grenze.

Nach der umjubelten Erstaufführung im Wiener Ensembletheater im Herbst 1998,
weiteren Übertragungen aus dem Theater Drachengasse und der Verhaftung
"Hitlers" am Wiener Opernball 2000 soll diese Sternstunde der historischen
Wahrheitsfindung dem Publikum Gelegenheit geben mitzuerleben, wie leicht
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander in Einklang zu bringen sind
­ wenn man nur will.

"Demokratie ist die Herrschaft der Unfähigen über die Desinteressierten."
[Winston T. Churchill, 1939]

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