Mon, 29.09.2008
Doors Open: 21:00
THE ROCKS (UK) + The Pins (A)
Price: AK 10€ VVK 8€
TICKETS AUCH IN JEDER BA-CA ERH?LTLICH!
danach B72 Rockclash Mr. Rockhound

The Rocks formed after being inspired by seeing At The Drive-In live and have famously survived and transcended every scene thrown at them since their inception ? garage rock revival, punk-funk, the Scene with no name, the sub-Libertines scene, the sub-Bloc Party scene, nu-rave, you name it. Since the release of their controversial/notorious debut album ?Asking for trouble...? they have, despite personnel problems, relationship break-ups, having their equipment impounded, broken bones and of course the obligatory exploding drummers, continued to wow crowds with their maverick approach to stagecraft. Along the way, they?ve shared stages with - and in several cases influenced - the likes of Art Brut, The Rakes, Eighties Matchbox B Line Disaster, The Enemy, The Libertines and Razorlight. The Rocks are now one of London?s best-known ?How on earth are they not famous yet?? stories.

Die Tinte auf dem Album-Deal ist noch nicht getrocknet, da starten The Rocks auch schon mit ihrer ersten Single ?Heartbreak City? auf Weekender Records durch. ?Heartbreak City? ist eine gut vier Minuten dauernde unanstaendigen Mischung aus motowneskem Pop und ?76er Punk, und ist wohl die beste Visitenkarte, die eine neue Band verteilen kann. Auch Live konnte die Band sich bereits mit Groe?en wie ART BRUT, THE RAKES, RAZORLIGHT und auch THE LIBERTINES die Buehne teilen. Eben diese Libertines zaehlen THE ROCKS auch zu ihren Vorbildern, was man ihrem Sound anhoert und was wohl nicht die schlechteste Muse ist, die man haben kann. Als B-Seite gibt es das Cover von Jonathan Richmans Klassiker ?I Was Dancing At The Lesbian Bar?. The Rocks sind James (Vocals), Mauro (Lead Guitar), Sarah (Rhythm Guitar), Chris (Bass) und Nick (Drums).

The Pins

Es ist an der Zeit: An der Zeit, R?tsel zu l?ften. Nicht eben wenige haben sich des ?fteren gefragt, warum diese und jene Band hei?t, wie sie nun mal hei?t. Im Falle dieser drei jungen Herren liegt die Sache nahezu auf der Hand: Man muss sich nur einmal das Jackett von Schlagzeuger und Texter Emilian Hoyer (a.k.a. "em.") genauer ansehen. Was hei?t genauer ansehen, die Sammlung an Buttons an seinen Sakko-Aufschl?gen springt sofort ins Auge. "Anstecknadel" k?nnte man die Dinger im ?bertragenen Sinne auch nennen. Und damit sind wir auch schon, genau, bei The Pins.

Dabei ist das Trio, das zu zwei Drittel aus ?sterreich und zu einem Drittel aus der Slowakei stammt, alles andere als blo? eine weitere "The"-Band. Hier geht es nicht um mangelnde Ideen kaschierenden Retro-Schick, nicht um Posen der Posen willen, das hier ist unverf?lscht, roh, authentisch. Hemds?rmeligkeit sucht man bei The Pins dennoch vergeblich, dazu fr?nen Stefan Sieder, Martin Konvicka und Emilian Hoyer viel zu sehr ihrer Liebe zum Detail; und das mit klassischer Trio-Besetzung, also Gitarre, Bass, Schlagzeug. Ohne zus?tzliche Hilfsmittel, die vom Wesentlichen, n?mlich dem Song, ablenken k?nnen, gelingt es hier bei aller Kantigkeit, bei aller Liebe zu Breaks und unerwarteten Wendungen, Melodien zu schaffen, die noch Tage sp?ter vergeblich aus den Geh?rg?ngen zu entfernen versucht ? so man das ?berhaupt will.

Songs wie "Staff Only", "Netted" oder "One: Takes Me" erinnern auf erfrischende Art und Weise an eine Zeit, als "Indie" noch nicht ein blo?es Synonym f?r "(Alternative) Mainstream" war, an eine Zeit, als das Suffix "Rock" Form und Inhalt bedingte. Die Rede ist vom Beginn des letzten Jahrzehnts des vergangenen Jahrhunderts, als vom Nordwesten der USA ausgehend die letzte wirklich gro?e Revolution in Sachen Gitarrenmusik ihren H?hepunkt erreichte. The Pins sind allerdings alles andere als Epigonen, sie tragen schlicht einen altbekannten Sound (und eine Philosophie ? DIY!) ins 21. Jahrhundert weiter, um ihn neu zu deuten und ihm eine eigene Note zu verleihen. Frei von Nostalgie passiert das, und ohne viel Aufhebens darum. Wie eine Hamburger Band schon vor ?ber zehn Jahren zu sagen pflegte: Es ist einfach Rockmusik.

Christian Kisler | TBA, 2007

Link: http://www.myspace.com/therocks
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