Sun, 12.10.2008
Doors Open: 21:00
GISBERT ZU KNYPHAUSEN (D) + CLARA LUZIA (A)
Price: AK 10€ VVK 8€
Melancholie will keiner mehr. Kaputt gesungen und zur Koketterie verkommen, liegt sie da wie ein Offiziersmantel in einer Pf?tze. Dann kam da ein junger Mann, urspr?nglich aus dem Rheingau in Hessen, nun wohnhaft in Hamburg. ?Mein Name ist Gisbert zu Knyphausen und das ist mein richtiger Name?. So stellt sich dieser junge Mann immer gerne vor und dann verstummt auch schon das Murmeln, Jackenrascheln und beinahe auch der Biergestank im Raum. Pl?tzlich sind da gezupfte Akustikgitarren-T?ne, ganz leise aber doch mit Nachdruck, und stolpern in Lieder die sofort an Reinhard Mey erinnern.

Aber mit Wut, stiller Coolness und einer sanften Rohheit, wie sie Bands wie Kettcar oder Clickclickdecker l?ngst abhanden gekommen ist. Er singt ?ber Lethargie im Angesicht eines Morgen, ?ber die Suche nach Halt oder ?ber das Saufen. Nicht Trinken, Saufen. Und es klingt nie peinlich oder oberfl?chlich oder wie einfach so dahin gesagt. Vielmehr klingt es ernst, traurig und unendlich echt.
Gisbert zu Knyphausen-H?ren ist wie F??e im Sand vergraben oder wie die Wange an warmes Holz legen. Er hat der Melancholie ihre W?rde zur?ckgegeben. Wir wollen mehr Melancholie.

S?ddeutsche Zeitung (5.6.2007): ?Der interessante ungesignte Songwriter der Nation?

Spiegel-Online (18.1.2007): ?Knyphausen suhlt sich nie in seinen Niederlagen, er bewahrt sich eine Haltung, die ihn an ein Morgen glauben l?sst. Bitte mehr davon!?

Spiesser 1/2007: ?Einer der begnadesten deutschen Songwriter!?


Link: http://www.myspace.com/gisbertzuknyphausen
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