Thu, 06.11.2008
Doors Open: 21:00
JUNIUS (US) + LEHNEN (A)
Price: AK 9€ VVK 7€
TICKETS AUCH IN JEDER BA-CA ERH?LTLICH!

DJane Little shrimp

Boston, u.a. bekannt als Heimat progressiver Labels wie Hydra Head, Tortuga oder Big Wheel Recreation
schickt mit JUNIUS eine weitere Band in den niemals endenden Rock?n?Roll Zirkus. Wobei der der Aspekt des
klassischen Rocks wohl kaum eine Rolle spielt im musikalischen Kosmos des Quartetts. Eher schon Bands wie
Failure, Hum, Sunny Day Real Estate oder The Cure...obwohl auch damit nur ein vager Querverweis gelegt ist,
der kaum dazu angetan ist den tats?chlichen Output zu beschreiben.



Zusammen mit den Bandkollegen von SENECA und CONSTANTS bilden JUNIUS den Kern des 2002
gegr?ndeten Progressivlabels RADAR RECORDINGS, ein selbstorganisiertes K?nstlerkollektiv, das sich in
professioneller Form um die Belange der beteiligten/befreundeten Bands k?mmert.
Bereits kurz nach dem Release ihrer ersten EP Forcing Out The Silence begaben sich JUNIUS auf eine nicht
enden wollende Tour durch die Staaten. 200 Shows in 9 Monaten alleine in 2005, begeisterte Presse und jede
Menge neuer Fans waren die Bilanz. ?One of the most engaging dark rock albums to come out since Joy
Division last graced a stage.? ? schrieb das Disclosure Magazine zur EP. ?This fiery Boston quartet displays the
potential to emerge as the bridge between post-grunge and the future of alternative rock.? - Amplifier Magazine
?ber die Band.
Auf dem vorliegenden, selbstbetitelten Deb?t haben sie die Tracks der beiden Eps Forcing Out The Silence &
Blood Is Bright in soundtechnisch ?berarbeiter Form zusammengefasst, aufgenommen mit Will Benoit (The
Constants) und abgemischt von Nick Zampiello (Isis, Converge, Pelican, Cave In). Geschrieben in monatelanger
Einsamkeit in verschiedenen Locations in Texas, einem Farmhaus in Vermont, einer H?tte in Pennsylvania und
einem kleinen Raum in den S?mpfen von Louisiana, bildet die grenz?berschreitende und schwer zu
kategorisierende Musik des Quartetts eine perfekte Symbiose mit den textlichen Themen von S?nger Joseph E.
Martinez, die sich mit ?bernat?rlichem, verbotenem Wissen, religi?ser Mythologie und au?erirdischen
Ph?nomenen besch?ftigen.
Im Fr?hjahr 2008 werden Junius eine ausgedehnte Europa Tour spielen und nat?rlich auch Deutschland
besuchen. Im Gep?ck dann evtl. schon das Albumdeb?t: THE MARTYRDOM OF A CATASTROPHIST, das
sie derzeit mit Tom Syrowski and Kevin Mills (AFI, The Bravery, Weezer) einspielen. Die Story des Albums
basiert auf der kontroversen Geschichte des Immanuel Velikovsky (siehe dazu
http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Velikovsky).


LEHNEN

Wenn sich zwei US-Amerikaner in einer ?sterreichischen
Volksschule kennen lernen, ist das vielleicht nichts
Allt?gliches, aber so besonders nun auch wieder nicht. Wenn
aus dieser Bekanntschaft eine enge Freundschaft entsteht,
und vor allem wenn man Jahre sp?ter nach einem kurzen
Aufenthalt in den USA wieder in ?sterreich landet, um eine
Band zu gr?nden, dann kann man je nach Geschmack
Schicksal oder Zufall danken, dass man damals zueinander
gefunden hat. Und das ist dann eben doch etwas
Besonderes, so wie auch Lehnen, die Band Lehnen, etwas
Besonderes ist.

Die beiden jungen M?nner, die einander schon von
Kindesbeinen an verbunden sind, hei?en Joel Boyd (Gesang,
Gitarre, Orgel) und Matthew Prokop (Schlagzeug, Keyboard). Im Sommer 2005 heben sie Lehnen aus der Taufe, ein zun?chst
etwas schwieriges Unterfangen. Zusammen ist man weniger allein, hei?t es zwar, wenn aus zwei allerdings vier Menschen
werden, erscheinen die verfolgten Ziele aber doch um einiges n?her. Mit Stefan Sieder (Bass, Akkordeon, Gesang) und Martin
Konvicka (Gitarre, Keyboard, Synthesizer, Gesang) ist man komplett, verpasst den Lied-Skeletten mehr und mehr Gewebe und
l?sst die fertigen Songs strahlen und scheinen.

Das Laute neben dem Leisen, das Elegische neben dem Fordernden: Vermeintliche Gegens?tze finden hier zusammen, werden
durch die Vielzahl an die klassische Rock-Besetzung erweiternden Elemente zu einem gro?en Ganzen ? behutsame
Electronics und Synthies spielen hier ebenso eine Rolle wie Akkordeon oder Glockenspiel, nicht zu vergessen der oft
vielstimmige Gesang. Das kann G?nseh?ute verschaffen, wenn etwa in einer Mischung aus Euphorie und Verzweiflung Zeilen
wie "I'm alright" oder "Get back where you started from" in die Welt geschickt werden.

"This Could Be Our Dream Home" ? mit dem Titel ihres ersten Albums deuten Lehnen an, wozu ihre Musik im Stande ist:
N?mlich den H?rer die Grenzen zwischen Traum und Realit?t, zwischen Rausch und N?chternheit vergessen zu lassen.
"Vielschichtig" ist das Wort, dass einem bei Lehnen immer wieder in den Sinn kommt; etwas, das wohl auch mit den
unterschiedlichen H?rgewohnheiten der vier zusammenh?ngt: von Post-Rock und Post-Hardcore (Joel), ?ber diverse
Spielarten elektronsicher Musik (Matthew), bis hin zu klassischem Indie-Rock (Stefan) und Folk (Martin) beeinflusst, ergibt
das letztlich mehr als die Summe der einzelnen Teile.

"There must be so much more" hei?t es im Song "Ashes and the Stones". In der Musik von Lehnen k?nnte man genau das
finden.

Christian Kisler | TBA, 2007




Link: www.myspace.com/junius
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