Sun, 22.03.2009
Doors Open: 20:00
THE BISHOPS (UK) + THE SHUTES (UK)
Price: AK 18€ VVK 15€ erm. VVK 13,50€
DJ SKOFIELD

Die Zwillingsbr?der Mike und Pete Bishop sind nicht nur unzertrennlich, sondern teilen auch ihre Vorliebe f?r Musik und f?r das Bier in ihrer Londoner Stammkneipe "The King's Head". Dort arbeitet der Exil-Schotte und Schlagzeuger Chris McConville als Bartender, und mal ehrlich, was l?ge da n?her als zu dritt eine Band zu gr?nden? The Bishops sind also eher scheinheilig als bibelfromm, und das h?rt man Gott sei Dank auch ihrer Musik an. Die k?nnte so auch aus den 1960er-Jahren stammen, was die beiden Br?der durchaus als Kompliment durchgehen lassen.

Die Zwillingsbr?der Mike und Pete Bishop sind unzertrennlich. Im Gegensatz zu unterschiedlich alten Geschwistern, die sich ja auch gerne mal gegenseitig die K?pfe einschlagen, h?rt man ja von eineiigen Zwillingen h?ufig, dass das M?rchen von famili?rer Harmonie durchaus nicht komplett zusammenfabuliert ist. So auch im Hause Bishop. Kein Wunder, dass die beiden neben ihrem Kinderspielzeug und ihren B?chern auch irgendwann begannen, ihre Vorliebe f?r Musik zu teilen.
Was die Br?der noch teilen, ist eine Vorliebe f?r Bier im Pub. So kam es, dass sie ? sympathisch! ? gro?e Teile ihrer abendlichen Freizeit in ihrer Londoner Stammkneipe ?The King?s Head? verbrachten. Und Mike kennt auch schon die wichtigste Regel de gepflegten Kneipenbesuches: ?Es ist nie verkehrt, das Personal pers?nlich zu kennen.? Genau. So spuckt einem keiner ins Bier, man wird schnell bedient, und ab und zu bleibt auch Zeit f?r einen kleinen Plausch. ?ber Musik, zum Beispiel. Bartender Chris Mcconville, ein freundlicher Schotte, der nach London auszog, um mal etwas anderes zu sehen, wusste die regelm??igen Besucher zu sch?tzen. ?Ich arbeitete da, und irgendwann haben wir uns angefreundet?, erinnert er sich. Pete nickt: ?Wir mochten die
gleiche Musik. Und lustigerweise ist Chris Schlagzeuger.? Bei einigen Pints wurde die Bandgr?ndung beschlossen: ?Wir begannen ziemlich punkig?, erinnert sich Mike. ? Doch irgendwann dachte ich mir: ?Hey, ich habe eine Stimme. Warum benutze ich sie eigentlich nicht vern?nftig?? Ab da habe ich mich getraut, mehr zu singen, anstatt nur w?tend herumzuschreien.? Bruder Pete ?bernahm die Harmonien, und Chris unterst?tzte fortan zwei Frontm?nner. Nun trauen sich die Anfang zwanzigj?hrigen Bishops an Weisen, die gut gelaunt, gar zuckrig sind, konterkarieren diese aber mit Rock-Parts und Tempo.
Aufgenommen wurde das Deb?t ?The Bishops? gemeinsam mit Produzenten- Legende Liam Watson (The White Stripes, The Kills, The Zutons) in den heiligen Hallen der Toe Rag Studios, in denen ausschlie?lich mit Original-Equipment gearbeitet wird. Und das stammt ausschlie?lich aus der Zeit vor 1963. Kein Wunder, dass das Album beinahe unversch?mt sixties-beatleesk anmutet. Die erste Single wird die leichtf??ige Pophymne "Can?t Stand It Anymore" sein, die im Fr?hjahr auf Weekender Records erscheint und die Renaissance der goldenen Pop-?ra wieder heraufbeschw?rt.
Und sie k?nnen sich sehen lassen. ?Es ist nicht so, dass Image v?llig egal w?re?, sinniert Pete. ?Die Bands, die ich schon immer gut fand, beispielsweise die Kinks, sind nat?rlich ma?geblich wegen ihres Talents und der Musik so fantastisch. Aber seien wir doch mal
ehrlich: Diese Band sehen auch alle klasse aus. Beatles, Sex Pistols, allesamt auch stilistisch beeindruckend.? Mike stimmt zu: ?Wenn ich mich schon auf die B?hne stelle, will ich auch was zeigen. Gerade live macht gute Musik mehr Spa?, wenn es auch was zu gucken gibt. Au?erdem genie?e ich es, auf der B?hne auszurasten und auch mal die Rampensau zu geben.?
Schlagzeuger Chris lacht. Er sieht von hinten Abend f?r Abend, wie die Zwillinge im Anzug vor ihm sich gegenseitig zu immer wilderen Posen anstacheln. ?Das ist eine ziemlich energetische B?hnenshow?, findet er, ?da macht es Spa?, hinzugucken.? Und er muss es wissen, hat er doch einst als Barmann im King?s Head
schon so einige Selbstdarsteller unter seinen Kunden zu Gesicht bekommen. ?Die Tatsache, dass wir alle wissen, wie es ist, neben der Musik auch noch andere Jobs zu haben, h?lt uns auf dem Boden?, f?llt Mike dazu ein. ?Ich habe schon unglaublich langweilige Jobs gehabt, gegen die Bartender ein geradezu aufregendes Gesch?ft ist. Wir empfinden es als gro?en Luxus, jetzt vorerst nur noch Musik machen zu k?nnen. Da ist es selbstverst?ndlich, unser Bestes zu geben.? Die Drei nicken sich zu. Und sto?en an. Mit Mineralwasser. Ehrensache. Getrunken wird erst nach der Show. Aber dann mit gutem Grund: Sie kommen, um uns alle im Sturm zu erobern.

Link: www.myspace.com/thebishopsuk
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