Fri, 03.04.2009
Doors Open: 20:00
VETO (DK)
Price: AK 14€ VVK 12€
danach GOING UNDERGROUND DJ's SKOFIELD & COWBOYKILLER

Dass D?nemark musikalisch l?ngst kein Geheimtipp mehr ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Die neueste Best?tigung der Vielf?ltigkeit und Stilsicherheit unserer Nachbarn sind VETO. Die f?nf jungen M?nner aus D?nemarks zweitgr??ter Stadt Arhus, fr?nen auf ihrem zweiten Album den B?ssen, als g?be es keinen Morgen nach der Nacht im Club. Ausgekl?gelte Riffs, die Synthies an den richtigen Stellen und der Gesang von Troels Abrahamsen verhindern dennoch, das "Crushing Digits" in die Elektronik-Ecke abgeschoben werden.

Im Herbst 2007 verkr?melten sich die f?nf Musiker der aus Aarhus stammenden Band VETO in die Einsamkeit von Poul Krebs "Dansenberg Studio" auf der Insel Sams? im d?nischen Kattegat - ausgestattet mit einem Auto voller Musikinstrumente, einer Handvoll sporadischer Ideen und einem prall gef?llten K?hlschrank. All diese Elemente sollten in den folgenden Wochen die Eckpfeiler in der Entstehungsgeschichte des neuen VETO-Albums bilden, das den Titel "Crushing Digits" erhielt.

Zwischen Angelausfl?gen, Nickerchen und Kochsessions reiften die Ideen in der Gruppe allm?hlich zu Songs heran. "Crushing Diguts" ist der Sound von f?nf Individuen, geeint in einem kreativen Ping-Pong-Prozess, in dem nichts als gegeben gelten darf und alles jederzeit zur Diskussion steht. VETO beansprucht f?r sich deshalb mit Fug und Recht das Pr?dikat, eine "Plenum-Band" zu sein. Der radikal-demokratische Kollektiv-Gedanke ist die wahre St?rke des Quintetts. Sie ist im Stande, eine einzigartige Energie freizusetzen, wenn sich Troels, Jens, David, Mads und Mark als VETO zusammenfinden.

Auf "Crushing Digits" hat die Musik eine neue Richtung eingeschlagen, unter der "Anleitung" von VETO - wie Jens erkl?rt: "Wir verbrachten unz?hlige Stunden im Proberaum, ohne dass etwas Brauchbares dabei herausgekommen w?re. Aber wenn wir uns f?r einige Zeit vollkommen zur?ckziehen und isolieren, ergibt sich die Musik wie von selbst - fast aus dem Nichts. Die Beitr?ge des Einzelnen werden in der Gemeinschaft umgeformt und f?gen sich zu stimmigen Kompositionen. Jede Art von Autorenschaft ist aufgel?st. Alles wird zu VETO, wenn wir beisammen sind."
Auch die Texte ergeben sich an Ort und Stelle, irgendwann im gemeinsamen Schaffensprozess. Troels, bei VETO f?r die Wortwahl zust?ndig, z?hlt allerdings nicht zu jener Sorte Mensch, die gerne die Geheimnisse ihrer Lyrik bis ins Letzte aufdr?seln. Ebenso wie die Musik sind die Texte f?r ihn Ausdruck einer speziellen Metaphorik, die einzig und alleine der Situation entspringt, in der sie entstehen.

Der VETO'sche Kollektivismus spielt diesmal noch eine gr??ere Rolle als auf dem Deb?talbum "There's A Beat In All Machines", das sowohl von Rezensenten als auch Konsumenten mit Begeisterung aufgenommen wurde.
Zu Beginn des Jahres 2004 ?bernahm Troels die Position des S?ngers - und das mit weitreichenden Folgen: Das gesamte bestehende Repertoire wurde in die Tonne gekloppt um etwas komplett Neues zu erschaffen. Die Band schm?ckte sich fortan mit dem ebenso idiomatischen wie effektiven Namen VETO und existiert seither in unver?nderter Konstellation. Von Beginn an stand das gemeinsame Songwriting im Mittelpunkt der Bandaktivit?ten. W?hrend VETO in der Folge experimentierten, um Material f?r ein komplettes Album zusammen zu bekommen, sensibilisierten sich die einzelnen Mitglieder gleichzeitig intensiv f?r ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Der Song "You Are A Knife" brachte der Band schlie?lich den ersten Plattendeal ein. Das St?ck, das sich sowohl im Tracklisting der ersten VETO-EP "I Will Not Listen" als auch auf dem Deb?talbum findet, begeisterte die sonst auf HipHop spezialisierten Labelmacher von TABU Records. Neben den sperrigen Rhythmen, den knackigen Gitarren-Riffs ?berzeugte sie nicht zuletzt Troels Stimme, in der zahlreiche Kritiker schnell eine der interessantesten und signifikantesten der D?nischen Musikszene erkannten.
VETOs Deb?talbum "There's A Beat In All Machines" erschien im Februar 2006 und enthielt neben "You Are The Knife" St?cke wie "We Are Not Your Friends" und "Cannibal". Letzteres wurde anschlie?end vom d?nischen Rapstar L.O.C. aufgegriffen, der den Gitarren-Riff f?r seinen Track "F?lg Mig Nu" verwendete. "There's Beat In All Machines" wurde auf einem Laptop im VETO-Proberaum aufgenommen, als Produzenten fungierten die Musiker selbst. Das Endergebnis brachte Troels einige Produzenten- und Remix-Jobs ein, u.a. f?r die Bands The Floor Is Made Of Lava und As I RebekkaMaria.
Mit dem neuen Album geht die Band bei ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung nun sogar noch einen Schritt weiter: F?r die Ver?ffentlichung von "Crushing Digits" riefen VETO mit Reset08 kurzerhand ihre eigene Plattenfirma ins Leben. Als neues Element zog die Band diesmal mit Carsten Heller erstmals einen externen Produzenten zu Rate, der bereits erfolgreich mit Nephew, Spleen United und Henrik Hall gearbeitet hatte. Troel ?ber die Zusammenarbeit mit Heller: "Wir haben sehr lange gez?gert, den Schritt zu wagen, einen Au?enstehenden mit in die Aufnahmen einzubinden. Wir sind es ja eigentlich gewohnt, alles selbst zu machen. Es war allerdings eine kluge Entscheidung, denn Carsten ist unglaublich gut darin, die Essenz unserer Musik einzufangen und die einzigartigen Qualit?ten der einzelnen Tracks herauszuarbeiten."

Trotz oder gerade wegen der Hinzunahme eines erfahrenen Produzenten ist "Crushing Digits" wesentlich radikaler als sein Vorg?nger. Die Extreme wurden mehr betont - oder wie die Band es formuliert: Die Entfernung zwischen Punkt A und Punkt B ist l?nger. Das hektisch taumelnde "Shake", das clubbige "You Say Yes, I Say Yes" und "Duck, Hush And Be Still", mit dem die Band ihre eher ruhige und ged?mpfte Seite an den Tag legt, zeigen die neue Vielf?ltigkeit im VETO-Repertoire. Nach wie vor fr?nt die Band allerdings auch ausgiebig ihrem Faible f?r programmierten Drumbeats und ungez?gelter Rock-Energie.

Link: http://www.myspace.com/vetosite
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