Wed, 30.09.2009
Doors Open: 20:00
MICHAEL J. SHEEHY AND THE HIRED MOURNES (US)
Price: AK 12€ VVK 10€
pr?sentiert von KURIER.at
www.kurier.at/kult

TICKETS AUCH IN JEDER BA-CA ERH?LTLICH!

DJ Sure - Lee

Ein Konzeptalbum. Nicht, dass das Konzept Konzeptalbum die Neuerfindung des sprachlos machenden, weltersch?tternden Kunstschaffens w?re. Aber dieses: Es geht ums Boxen. Und damit um die Themen, die im Kosmos Sheehy ohnehin stets pr?sent sind: Kampf, Himmel, H?lle, S?nde, S?hne, W?rde. Vergebung hingegen: selten. Eine tour-de-force durch menschliche Abgr?nde.
Auch musikalisch bissiger, schartiger, abgewetzter als zuvor. Michael J. Sheehy ist ein Getriebener. Der in vielerlei Hinsicht in einer eigenen Liga spielt.

F?r sein sechstes Album hat Michael J. Sheehy einen Song-Zirkel geschrieben, der die Geschichte des fiktiven Preis-Boxers Francis Delaney erz?hlt, welcher einzig auf Gewinn und Anerkennung aus ist und dessen Leben sich entwirrt, nachdem er in den wichtigsten Boxkampf seiner Karriere eintaucht.


Die Geschichte wird aus der Sicht von Delaney selbst sowie anderen Charakteren, wie zum Beispiel Box-Promotern, B?rsenspekulanten und seines Kontrahenten erz?hlt.
Sheehy ist Zeit seines Lebens ein Box-Fan und erkl?rt: ?Als Junge habe ich in der Schule mit circa zw?lf Jahren geboxt, man braucht daf?r jedoch Mut, Kraft, R?cksichtslosigkeit und die F?higkeit, ein guter K?mpfer zu sein. Traurigerweise mangelte es mir an allem.?
Sheehys Liebe zum Sport nahm nie ab und so wagte er sich sehr vorsichtig an dieses Projekt: ?Die Geschichte des am Boden zerst?rten, mit Problemen belasteten Boxers wurde viele Male erz?hlt, somit musste ich die offensichtlichen Klischees vermeiden und einen urspr?nglichen Weg finden, dieses M?rchen zu erz?hlen. Es bestand immer eine Liebe zu den ?ewigen Vergeudern?, diesen Sportskanonen, die wissen, wie gut sie sind, aber glauben, das Spiel selbst sei wichtiger als die Preise und Auszeichnungen.?
Sheehy f?hrt fort: ?Ich bewundere auch Sportler und Sportlerinnen, die diesen Drang haben, erfolgreich zu sein, aber die meisten von diesen Leuten haben keine interessante Geschichte.?
?With These Hands? enth?lt einen vielf?ltigen Mix aus Gothic-Swamp, Vaudeville, Blues und Folk. Die Songs sind oft b?sartig und Sheehy schreckt nicht davor zur?ck, einige der anst??igen Aspekte des Kampfspiels aufzugreifen, wie zum Beispiel Rassismus und Homophobie.

?Diese Songs wurden f?r ein Musical geschrieben, das in den fr?hen 1960er Jahren spielt und die Box-Promoter sind die wirklichen Verbrecher?, sagt Sheehy.
?Crooked-Eyed Engineer? ist aus der Perspektive eines Promoters gesungen, der sich einbildet, ein Eastend-Gangster zu sein, in Wirklichkeit aber ein zutiefst verunsicherter, unterdr?ckter Homosexueller ist, der K?mpfer lediglich als Futter betrachtet.
?Ain?t a White Boy Alive? (zusammen mit der fantastischen Sandy Dillon) wird aus der Sicht eines anderen verwirrten Charakters gesungen, eines amerikanischen Box-Promoters mit irischen und j?dischen Wurzeln, der gerne schwarz w?re.
Wie immer zieht sich Sheehys Galgenhumor durch die ganze Platte. Es gibt auch zarte Momente, wie das sch?ne ?Frankie My Darling? (gesungen von Gemma Ray) und eine A-Capella-Version von ?Goodnight Irene?, welche unter die Haut geht.

?With These Hands? festigt Sheehys wachsende Anerkennung als begabter Geschichtenerz?hler und S?nger mit einzigartiger Stimme.


Link: http://www.myspace.com/michaeljsheehy
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