Wed, 25.11.2009
Doors Open: 20:00
RAINER VON VIELEN (D) + LAINE (A)
Price: AK 12€ VVK 10€
TICKETS AUCH IN JEDER BA-CA ERH?LTLICH!
DJ's Nils & Erv

pr?sentiert von KURIER.at
www.kurier.at/kult


Leute! Der Battlem?nch will es wieder wissen. Aber Hallo. Habt ihr ihn schon rufen geh?rt? Diesmal scheut er keine Kosten, keine M?hen, keine Genres. Es ist soweit.

Als ich vor zwei Jahren Rainer von Vielens gro?artige erste CD in die Anlage steckte, wurde ich schier weggeblasen. Ein Hit, ein Trick nach dem anderen, Witz und Ideenreichtum ohne Ende. Endlich, dachte ich, produziert da jemand auch im deutschsprachigen Raum einzigartige Musik, die sich soweit von Vorbildern gel?st hat, dass sie zu ganz eigenst?ndiger Form gefunden hat. Nicht blo? 1:1 angloamerikanische Spielarten und Ausdrucksweisen ins Deutsche ?bersetzt. Da lebt jemand im Jetzt. Mitten in einer Welt, die ihn beeinflusst und die er beeinflussen will. Will Musik mit Aussagen machen, Diskurs, den man tanzen kann.

Und dann sitzt dieser Kauz, den ich sogleich zu einem Festival einlud, nicht in irgendeiner Metropole am Puls der Zeit, sondern dort, wo man annimmt, dass sie stehen geblieben ist. Im tiefsten Allg?u, dort, wie mir sein Kollege mitteilte, wo man einen ganzen Tag lang mitten auf der Wiese nackt Schlagzeug spielen kann, ohne dass es jemand h?ren oder sehen w?rde. Im Heute, wo es keine Provinz und keinen Nabel der Welt mehr gibt.

Nun hat sich dieser nackte Musiker, der Reime und Slogans nur so aus dem ?rmel sch?ttelt, wieder angezogen und seine Hymnen nach Berlin zu Motor Music getragen. Und von dort aus werden sie ihren Weg in die Welt finden. Das ist so sicher wie das Amen in der Altusrieder Pfarrkirche. Denn Hits sind es allesamt. Es scheinen ausschlie?lich Hits zu sein, mit denen Rainer sich abgibt. Diesmal waren es sogar so gro?e Hits, dass er sie nicht alleine hinauf in die Stadt tragen konnte, von den Allg?uer Wurzeln ins urbane Ge?st. Den Charme seiner gewitzten Homestudio-Produktionen tauschte er also ein gegen die geballte Kraft dreier Naturburschen, die nun an seiner Seite werkeln. Kauz. Pfundskerle, die wissen, wo der Bartl den Moscht holt. Und f?r die Umsetzung seines Masterplans X sp?rte er noch einen vierten Kauz in schw?bischen Synthesizerh?hlen auf: And.Ypsilon, der sonst die Kn?pfe bei den Fantastischen Vier verdreht.

Schade eigentlich, k?nnte man meinen. Zu sch?n bedient w?re dieses romantische Klischee. Der zur?ckgezogene, genialistische Soundbastler, oben auf der Alm mit seiner Ziehharmonika. Betrachtet die Welt von Innen nach Au?en. Summt, summt, summt dieses Lied, weil so wenigstens etwas geschieht. Doch es ist nicht der Sinn der Sache, solche Songs in der Scheune ?bereinander zu stapeln. Protestlieder geh?ren hinaus in die Welt. M?glichst laut, so dass alle sie h?ren k?nnen. H?ren m?ssen! Rainer Von Vielens Ohrw?rmer geh?ren ganz hinauf. Ins Radio und in die Stadien. Fu?ballch?re sollen sie singen. Gerade in dem Jahr, in dem Deutschland Europameister wird und in von oben gesteuerter schwarz-rot-goldener Euphorie bald einen jeden Ausl?nder des Landes verweist, der bei Rot ?ber die Ampel geht, brauchen wir neue Parolen. 2008 darf der Kanon nicht mehr ?Wir sind Deutschland ?ber alles? lauten, sondern sollen sich die Zeilen Rainer Von Vielens auf die Lippen der Berauschten heften. ?Von nichts ne Ahnung, aber voll dabei? sollen sie sich singen h?ren. ?Freiheit ist der Abstand zwischen J?ger und Gejagtem? sollen sie wissen. Einmal geh?rt und schon gefangen, nie mehr vergessen. Schon singen wir alle mit im Allg?uer Moshpit und tanzen unsere Revolution. Rainer, K?uze, wir brauchen euch! Weil ihr lieber im Gew?sser baden geht als mit erhobenen Finger nur am Ufer steht. Weil ihr gegen Daf?r und f?r Dagegen seid. Und weil ihr uns auf dieser CD das 12-min?tige ?Nichts? schenkt. So k?nnen wir nach dem Tanzdiskurs noch meditieren. Plan A. Plan B. Plan C. Und jetzt alle!

Hans Platzgumer, Februar 2008

LAINE
Vertr?umte, zwingende Melodien, eine sanfte, samtige, seelenvolle Stimme aus Schweden und dezent eingesetzte Drum?n?Bass Versatzst?cke ergeben LAINEs nicht kategorisierbare Melange.
Die harmonische Symbiose aus Electronic, Jazz und Pop ergibt mehr als die Summe ihrer Einzelteile.

Seit dem Jahr 2001 gibt es die ?sterreichisch-Schwedische Formation. Gegr?ndet von den Linzer Produzenten Clemens und Stefan PICHLER sowie der Schwedin Kristina LINDBERG.

Mit dem Zugang des jungen Kontrabassisten Christian WENDT entwickelte sich nicht nur eine neue Bandstruktur, sondern gleichzeitig auch ein neuer, reduzierter und offener Sound, der schnell zum Markenzeichen von LAINE geworden ist.
LAINE schaffen in ihrer Musik weite, offene Klangr?ume, die hinter jeder Ecke Neues entdecken lassen und gleicherma?en spannend wie entspannend zum vertr?umten Umherschweifen verf?hren.

www.laine.at

Link: http://www.myspace.com/vonvielen
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