Wed, 10.03.2010
Doors Open: 20:00
KEVIN DEVINE & THE GODDAMN BAND (US) + SOUTHERLY (US) + EFFI (A)
Price: AK 15€ VVK 12€
TICKETS AUCH IN JEDER BA-CA ERH?LTLICH!
danach g?-mix club - Shanti Roots & Moneee Loves You

Mit seiner gro?en musikalischen Bandbreite geh?rt Kevin Devine zweifelsohne zu den wenigen Musikern, f?r Genregrenzen eher theoretischer Natur sind. Ob in bester Singer-Songwriter-Manier die Gitarre gezupft und dabei Geschichten erz?hlt werden oder ob es eher lauter und dynamischer in Richtung Stadion-Rock geht - Kevin Devine f?hlt sich bei beidem gleicherma?en in seinem Element und l?sst sein Publikum das auch sp?ren. Mal solo in einem ?berf?llten Club in New York, mal mit Freunde auf den gro?en B?hen der Lollapalooza-Festivals oder auf Tour mit den unterschiedlichsten K?nstlern, wie z.B. Rachel Yamagata oder Brand New, Kevins Songs begeistern die unterschiedlichsten Musikfans.

Geboren und aufgewachsen in New York, lebt der Singer/Songwriter fortan in Brooklyn. Sein Deb?talbum erscheint 2002 und in der Folge erspielt sich Kevin Devine durch best?ndiges Touren eine treue, internationale Fangemeinde. In aller Ruhe und mit viel Geduld entwickelt und verfeinert Kevin seither seine musikalische Arbeitsweise und f?gt ?ber die Jahre seiner bereits ansehnlichen Erfolgsgeschichte durch eine Reihe begeisternder Ver?ffentlichungen ein erfolgreiches Kapitel nach dem anderen hinzu. Jedes Album f?r sich zeigt dabei eine eindrucksvolle musikalische Entwicklung und unterstreicht aufs Neue Devines unvergleichliches Gef?hl f?r Sprache und Wortwitz.
Mit seinem f?nften Album Brother's Blood, dem ersten bei Arctic Rodeo Recordings, liefert Kevin Devine nun den vorl?ufigen H?hepunkt dieses Reifeproze?es ? ein durch und durch selbstbewusstes Mission Statement ?ber das eigene Gewissen, Kultur und Pers?nlichkeit.
Brother's Blood ist im Ergebnis auch als Reaktion auf die letzten drei Jahre zu verstehen, die Kevin Devine ausschlie?lich mit Touren verbracht hat, nachdem er 2006 von Capitol/EMI, nach deren Zusammenschluss mit Virgin, gedropt wurde. Eine schwierige Situation, aus der Devine, seinem Charakter entsprechend, allerdings gest?rkt hervorging. Aus seiner Sicht haben sich sein Status Quo und seine M?glichkeiten, im Vergleich zu seiner Major-Zeit, sogar noch verbessert.
Erreicht hat er Dies auf die gute, alte Art und Weise: spielen, spielen, spielen. Zwischen Juni 2006 und Dezember 2008 waren es knapp 600 Shows und das alles ohne die ? meist wichtige (finanzielle) ? Unterst?tzung eines Labels.
Diese Zeit er?ffnete Kevin zudem die M?glichkeit, die B?hne (und teilweise auch den Tourbus) mit den unterschiedlichsten K?nstlern und Pers?nlichkeiten zu teilen, darunter u.a. AA Bondy, Annuals, Manchester Orchestra, Elf Power, Rachel Yamagata, Lucero oder CorinneBailey Rae. Auf dem Sundance Filmfesival war er zusammen mit She & Him und Mandy Moore genauso zu sehen wie auch auf dem Austin City Limits-Festival zusammen mit Clap Your Hands Say Yeah und Andrew Bird. Zudem tourte Kevin mit atemberaubenden Tempo rund um den Globus: In UK mit den All-American Rejects, in Australien mit The Offspring. Weitere Solo-Tourneen f?hrten ihn nach England, Irland und weitere Teile von Europa sowie nach Japan und nat?rlich auch wieder in die USA. Zur?ck in New York spielte Kevin zwei komplett ausverkaufte Headline-Shows im Bowery Ballroom und sowohl Okkervil River als auch Brand New freuten sich ?ber seine Unterst?tzung bei ihren jeweiligen Auftritten bei den Lollapalooza-Festivals 2008.
Totz seiner Umtriebigkeit schaffte Kevin es in dieser Zeit, ?ber 15 neue Song-Ideen zu entwickeln aus denen sich nach einiger Zeit das Ger?st zu Brother's Blood herauskristallisieren sollte. Anfang 2008 brachte er die ersten, noch rein akustischen Versionen der Songs schlie?lich auf Band, bevor er den gesamten Sommer ?ber zusammen mit seiner ehemaligen Goddamn Band (Brian Bonz - Keyboard & Percussion, Chris Bracco - Bass, Mike Skinner - Schlagzeug, Russell Smith - Gitarre, Mike Strandberg ? Gitarre) in deren gemeinsamen Proberaum in Brooklyn weiter an den Songs arbeitete und die ersten Demoversionen fertig stellte.
In den ersten beiden Augustwochen schlie?lich verschanzte Kevin sich zusammen mit den Produzenten Bracco und Skinner, dem Rest der Band sowie Engineer Dan Long in den Headgear Studios im New Yorker Stadtteil Williamsburg (Bands wie TV On The Radio, Yeah Yeah Yeahs, Au Revoir Simone oder auch Son Volt haben hier bereits gearbeitet) um weiter an dem vorhandenen Material zu feilen und es letztendlich aufzunehmen. Bei diesem Proze? beteiligte Kevin seine Mitmusiker erstmals bewusst in weitreichender Art und Weise an den Arrangements. Sein Ziel: Eine Platte auf der man die Dynamik und das Zusammenwirken einer kompletten Band sprichw?rtlich f?hlen sollte.
Und das Ergebnis spricht f?r sich. Brother's Blood ist gleichsam der n?chste logische Schritt in der Entwicklung, markiert aber auch einen Bruch mit der bisherigen Arbeitsweise. Die Platte spiegelt dabei zum einen die unterschiedlichen St?rken und das aktive Mitwirken der Mitglieder der Goddamn Band wieder, bringt zum anderen aber auch Kevins bisherige Einfl?sse sowie seinen Willen zur Weiterentwicklung und das Interesse an neuen musikalischen Ideen deutlich zur Geltung. So findet sich I Could Be With Anyone beispielsweise als energiegeladener Popsong mit starker Hook-Line wieder, der sowohl Superchunk oder auch The Cars zu Ehren gereicht h?tte. Another Bag Of Bones (urspr?nglich als politisches Statement w?hrend des letzten US-Wahlkampfes als Single ver?ffentlicht) verdichtet seine dystopische und aufw?hlende Vision einer Zivilisation im freien (Zer-)Fall, die im Refrain jedoch eine hoffnungsvolle Wendung erf?hrt, mit einem d?steren und explosiven Groove. Der Titelsong unterdessen gleicht einer wuchtigen und dynamischen Homage eines Gitarrenepos ? la Neil Young oder Built To Spill w?hrend sich das hypnotische, unheilverk?ndende Carnival durch seinen psychedelischen Charakter hervor tut - eine dynamische Erkundung des musikalischen Wechselspiels zwischen Anspannung und Entspannung, eine alptraumhafte Halluzination von verlorener Willenskraft und der Angst schlussendlich in einer Realit?t zu erwachen, die noch verr?ckter ist als der eigentliche Traum.
Doch Brother's Blood ist bei weitem keine reine Rockplatte und so sind einige ihrer gro?artigsten Momente die eher Leisen und zur?ckgenommenen. So bildet im Opener All Of Everything, Erased beispielsweise allein Kevin's beh?ndes, rhytmisches Finger-Picking das Fundament f?r seine anschauliche Illustration eines Neustarts auf einer ihrer Resourcen beraubter und sich letzten Endes von der Menschheit befreienden Erde. W?hrend sich Fever Moon als temperamentvolle, latinbeeinflu?te Meditation ?ber die Folgen der ungez?gelten Lust auch auf einem Leonhard Cohen Album 70er h?tte wiederfinden k?nnen, erg?nzt Jaymay mit einem grandiosen Vocalpart den mit Trompeten und Piano durchsetzten karibischen Schwung von Murphy's Song um eine sinnliche, jazzigeNote. Und zusammen mit Jesse Lacey von Brand New schafft Devine f?r Tomorrow's Just Too Late eine feinf?hlige, verwobene Gesangsharmonie, die Simon & Garfunkel die Tr?nen in die Augen getrieben h?tte.
Egal ob im Duett, unterst?tzt durch seine Goddamn Band oder ob er ruhig und nachsinnend nur begleitet von seiner Akustikgitarre leise T?ne anschl?gt - Kevine Devine demonstriert mit jeder Note seine ausgepr?gte Vielseitigkeit und musikalische Vielschichtigkeit, und das sehr sicher und geschickt. Brother's Blood stellt dies nicht nur erneut unter Beweis, sondern stellt dabei auch den n?chsten Schritt in Devine?s erstaunlicher bisheriger Entwicklung dar.

Link: http://www.myspace.com/kevindevine
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