Tue, 14.12.2010
Doors Open: 20:00
ELIZA DOOLITTLE (UK)
Price: AK 17€ VVK 14€
DJ Mighty Calvin

Eliza Doolittle. Nicht auf den Mund gefallen, immer ein strahlendes Lachen im Gesicht und knallbunt wie der Camden Market. So kommt sie fr?hlich pfeifend daher marschiert, dieses London Girl, und hat sich mit ihrem erfrischenden Deb?talbum geradewegs auf Platz drei der UK-Charts gesungen. Ein englisches Sommerm?rchen. ?Das perfekte Album f?r ein Sonntagspicknick?, schw?rmt die heimische Presse. Was die britischen Kritiker an Eliza Doolitte ebenso begeistert wie die vielen frischgebackenen Fans, die auch ihre beiden Singles ?Skinny Genes? (Peak #22) und ?Pack Up? (Peak #8) sensationell hoch in die britischen Charts hievten, ist die M?helosigkeit und die Fr?hlichkeit, die ihre Songs ausstrahlen. Dabei hat Eliza Doolittle, die all ihre Songs selbst geschrieben hat, f?r ein M?dchen von gerade mal Anfang 20 eine ?berbordende Vitalit?t, die von der Hektik einer modernen Metropole noch befeuert wird, und vor allem einen weit gef?cherten Musikgeschmack, der sich klassischen Soul, Ska und Sixties-Pop clever und charmant zunutze macht, um daraus ganz pers?nliche und herrlich verspielt wirkende Popsongs zu zaubern.
Ihr ?sterreich-Live-Deb?t wird sie am 14.12. im Wiener B72 begehen - Karten schnell sichern!

Eliza singt ihre Songs mit jener lockeren Selbstverst?ndlichkeit, mit der Kinder ihre Reime singen. Was ihren K?nstlernamen betrifft: Eliza ist zwar ihr richtiger Vorname, ?aber auch wenn ich meinen richtigen Nachnamen mag, Pop-Glamour hat der kein bisschen.? Also hat sie den Kosenamen ihrer Kindheit als Alter Ego angenommen und macht mit ihren modernen Flower-Power-Songs, diesen trefflich pointierten nursery rhymes for grown-ups, eine gl?nzende Figur. Schlie?lich steckt ihr Talent ? apropos ?Skinny Genes? ? tats?chlich ein wenig in den Genen. Ihr Vater ist ein bekannter Theaterdirektor, ihre Mutter ein Musical-Star und ihre Gro?mutter leitet die nach ihr benannte, renommierte Sylvia Young Theatre School, was dieser sogar einen Order of the British Empire eingebracht hat. Da lag f?r Eliza also schon einiges in der Wiege, so dass es kaum wundert, dass sie schon mit zw?lf ihre ersten eigenen Songs schrieb und die fr?hreife Songwriterin mit gerade mal 16 Jahren ihren ersten eigenen Autorenvertrag nach Hause brachte.

Die meisten Songs ihres Deb?talbums entstanden jedoch nach einem l?ngeren und h?rbar fruchtbaren Reifeprozess erst im letzten Jahr. Ihre Vorliebe f?r die Sonnenseiten klassischer Popsongs, f?r all die lebenslustigen Hits der Beach Boys und der Kinks, von Lovin? Spoonful und Stevie Wonder hat sie mit ihrem ausgesprochenen Faible f?r eine eher handverlesene Produktion kombiniert, bei der ein Besen ?bers Becken streichelt, ein Kontrabass vor sich hin wummert und wo immer viel Raum bleibt, um die vitalen Melodien gleich mit zu pfeifen. ?Skinny Genes? ist ein wunderbares Entree in die phantasievolle musikalische Welt der Eliza Doolittle. Ein Basslauf wie aus ?These Boots Are Made For Walking? f?hrt mal kurz auf die falsche F?hrte, bevor durch diesen ausgelassenen Song der Spirit holder Motown-Sch?nheiten wie der Supremes oder der Marvelettes schwebt. Doo-Wop ? la Doolittle.

Nicht minder gro?artig hat die kesse S?ngerin mit den High-Heel-Sneakers und den rehbraunen Augen f?r ?Pack Up? einen alten englischen Marsch auf ihr Temperament umgem?nzt. ?Pack Up Your Troubles In Your Old Kit Bag? hatte George Henry Powell anno 1915 geschrieben, um Soldaten w?hrend ihrer Feldz?ge aufzumuntern. Eliza hat daraus eine gro?artige Dancehall-Hymne kreiert, f?r deren Videoclip Umsetzung sich ein Trip in die Karibik geradezu aufdr?ngte. Mehr Optimismus kann ein Popsong gar nicht verbreiten. Da m?chte man gleich seine Badehose einpacken, besser noch alle sieben Sachen packen und frohgemut ins Ungewisse aufbrechen. Nicht unerw?hnt bleiben darf der gesangliche Counterpart bei ?Pack Up?: Lloyd Wade, der Eliza auch bei ihren j?ngsten Live-Auftritten begleitet hat, ist nicht nur stimmlich ein absolutes Schwergewicht. Eine weitere gelungene Kapriole mit einer Gru?adresse an die Popgeschichte ist ?Missing?, ganz verf?hrerisch um ein Sample von ?Come Softly To Me? von den Fleetwoods herum aufgebaut. Einfach klasse.

So k?nnte man das ganze Dutzend Songs des Albums ?Eliza Doolittle? durch deklinieren und st??t immer auf etwas Besonderes. Auf ?Rollerblades? etwa, das mit l?ssigem Swing daherkommt und im letzten Jahr die junge Karriere von Eliza Doolittle quasi ?hnlich angeschoben hat wie seinerzeit die Fahrradfahrt von Lily Allen zu ihrem Hit ?LDN?. Ob karibischer Shuffle mit einem Schuss Beach Boys (?Go Home?), Soul aus dem Bermudadreieck Sam, Otis und Stevie (?So High?) oder das humorvolle Pl?doyer gegen sinnlosen Materialismus im Stile der Kinks (?Moneybox?), Eliza Doolittles Songs sind allesamt pfiffig und selbst in den kindischsten Momenten h?chst unterhaltsam. Wer lie?e sich nicht bereitwillig f?r ein paar Momente in die Kindheit, in die Zeit der Unschuld entf?hren, wie Eliza dies mit ?Back To Front? gelingt. Selbst ein am Kinderpiano angestimmtes Wiegenlied wie ?Empty Hands? macht auf diesem gro?en Popalbum der vielen schillernden Eindr?cke und beschaulich sch?nen Melodien Sinn und Verstand. Big time for Eliza Doolittle.

Link: http://www.myspace.com/elizadoolittle
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