Sun, 18.11.2007
Doors Open: 21:00
The Spores (USA) + Squishy Squid (A)
Price: AK 11€ VVK 9€
DJ: V- Team

Was genau Molly McGuire ?ber ihren Mondo Generator-Chef Nick Oliveri dachte, als dieser an einem sommerlichen Abend im Juli 2004 bei einem Konzert in Trossingen (!) vor aller Augen den ?rtlichen Mischer verm?belte, wissen wir nicht. Es braucht aber wenig Phantasie, um zu ahnen, dass der Mondo-Tross im Anschluss an diese Aktion verst?rkt die Worte "Schwachmat" und "Vollpfosten" im Munde f?hrte. "I just wanna have a good time, cause music is fun" - Oliveris Leitmotto war nachhaltig ?berreizt.

Was lange w?hrt wird gut. Wer so lange in namhaften Bands und/oder Projekten mitmischt, darf sich getrost und endlich der eigenen Verwirklichung widmen.
Molly McGuire aus Toronto musiziert lange im Underground und trifft irgendwann Rancho De La Luna Co-Gr?nder und Ladylover Dave Catching. Kurz als Yellow 5 unterwegs wird die Bassistin vom anderen Rancho-Chef Fred Drake samt Catching in die kalifornische Stoner-W?ste geholt und sie wird als Bassistin teil der legend?r-verqu?ren Earthlings? Bis Drake 2002 an Krebs stirbt lernt sie die ganzen Rancho-Ein-und-Ausgeher kennen, mischt auf einer Desert Session mit und auch auf der ?Songs For The Deaf? der Queens Of The Stone Age, deren ?Mosquito Song? ja eine All-Star Huldigung des frisch verstorbenen Rancho-Gr?nders darstellt. Wesentlich h?rter wird es im Folgenden, wenn sie mit Catching und Kyuss-Schlagzeuger Brant Bjork die Liveband vom Mondo Generator-Spinner Nick Oliveri gibt. Die unsteten Eskapaden von Oliveri lassen ihn bald ohne Band dastehen und Molly zieht es vor Mark Lanegan bei "Bubblegum" zu Helfen, mit Frank Black zu jammen und, oh ja, mit Peaches gerockt zu haben darf in einer Vita nicht fehlen.
Doch nun endlich: The Spores. Und konsequenterweise wird nicht alles zusammen gemixed was Molly McGuire so alles gestemmt hat. In ihrer eigenen Band klingt sie g?nzlich anders. Rock, ja, aber auch viele Beats und viel Sph?re und, doch ja, Weiblichkeit. Auf der B?hne als Mondo Generator-Bassistin w?re es einem nie in den Sinn gekommen, aber als 2007er Europa-Support der Eagles Of Death Metal wirkt Molly McGuire on stage wie eine hochgewachsene Bj?rk, vertr?umt und zu schlau f?r die bierselige Rock 'n' Roll-Masse. Und erst die B-Note. Selbstgemachte, seltsame Puppen f?hren die Gigs ein. Scratchen und schreien einen minutenlang zu Tode. ?bernehmen w?hrend der Songs immer wieder ihre Arme, das Mikrofon, die Agitation und hinterlassen viel Verwirrung bei obigen bierseligen. Sch?n.
Und sch?n auch, dass Molly McGuire scheinbar endlich musikalisch angekommen ist, wo sie hin wollte.

Link: http://www.myspace.com/thespores
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